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Einen Arbeitsvertrag hat er nicht unterschrieben, und die Höhe seiner Entlohnung ist nirgends dokumentiert. Doch Filou kommt gern jeden Morgen zur Arbeit bei THERMOTEX. Zum einen wird er chauffiert, zum anderen ist seine Rolle eher vage defi niert: Der sechs Jahre alte Flat Coated Retriever genießt jede Menge Freiheiten …

08.22 Uhr

Gut 20 Minuten nach der Abfahrt in Offenburg erreicht Filou den Parkplatz vor dem Hauptgebäude von Thermotex in Schutterwald. Kaum hat Julia Czichon den Kofferraum geöffnet, ist der Retriever schon auf dem Weg nach draußen.

Filou: „Der Verkehr kann einem manchmal schon auf die Nerven gehen, das merke ich an Frauchen. Ich muss Julia immer wieder zur Besonnenheit mahnen. Aber das ist schließlich mein Job, dafür bin ich ja da.

09.35 Uhr

Rüber ins Nachbarzimmer. Da ist Mylo zu Hause. Der ehemalige Straßenhund kümmert sich um Niklas, den Bruder von Julia Czichon. Die Hunde verstehen sich gut, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. 

Filou: „Es ist so schön, dass Mylo jetzt auch ein Teil von THERMOTEX ist. Das ist gut für mich, weil ich nicht mehr so allein bin. Und gut für ihn: Von mir kann er lernen, ich habe schließlich einen Vorsprung von gut fünf Jahren. Dafür bringt er mit seiner Art jede Menge Zug rein. Auf jeden Fall ist es ein gutes Gefühl, dass ich eine kompetente Urlaubsvertretung habe.

10.53 Uhr

Seit einer halben Stunde werden im großen Besprechungsraum Marketingmöglichkeiten diskutiert. Es sind Gäste da. Nach der ersten Aufregung über die Fremden ist Filou maximal entspannt. 

Filou: „Hmm. Die Hosen von dem Typ riechen interessant. Der hat eine Fellnase zu Hause! Könnte irgendwas mit Münsterländer oder Border Collie sein. Er weiß sich auf jeden Fall zu benehmen und lässt mich in Ruhe dösen. Das ist bei dem ganzen Blabla auch das einzig sinnvolle.“

12.23 Uhr

Mittagspause an der frischen Luft – inklusive Ballspielereien. Nach der schönen Entspannung am Vormittag strotzt Filou vor Energie und Bewegungsdrang. 

Filou: „Wie gut ist das denn!? Kein Regen, ein bisschen blauer Himmel, viel Grün und ein Ball. Außerdem ist es nicht zu kalt und nicht zu warm. Perfekt. Frauchen hat nicht mal ihren Mantel an. Da muss ich allerdings schon ein bisschen aufpassen, dass sie sich bewegt. Nicht, dass sie sich erkältet. Vielleicht sollte ich sie auch mal nach dem Ball suchen lassen.“

13.58 Uhr

Der beste Termin an jedem Tag: Zwar muss Filou ein wenig warten, bis Helmut Czichon die Tür für ihn und seine Tochter öffnet, doch das ist es wert. Es dauert nicht lang, bis die Tüte mit den Leckerli geöffnet wird und ihm die ersten vor die Nase gehalten werden.

Filou: „So ein unverhofftes Mittagessen hat was! Ich verstehe auch nicht, warum Julia mit ihrem Papa da immer zu diskutieren anfängt von wegen „zu viel“ und „nicht einfach so“. Wenn sie sich einen Keks nimmt, komme ich ja auch nicht um die Ecke, um sie auf die Risiken von Zucker hinzuweisen. Das ist schon okay so, dass er das macht. Ich mag ihn!

15.01 Uhr

In der THERMOTEX-Versandabteilung gibt es immer wieder etwas zu entdecken! 

Filou: „Ooooohhh! Eine nagelneue Palette. Schaut doch mal, wie gut ich hier drauf aussehe. Kann mal jemand ein Foto machen?

16.03 Uhr

Zurück in Julia Czichons Büro. Es herrscht Ruhe – bis auf gelegentliche Telefonate und das Klackern der Tastatur. Filou hat sich seinen Ball geschnappt und ist zufrieden. 

Filou: "Schön, wieder entspannen zu können. Es ist so schade, dass ich meinen Ball nie mitnehmen darf, wenn wir in meinem Unternehmen unterwegs sind. Aber das sind die Regeln: Kein Spielzeug! Ich will ja auch niemanden neidisch machen. Ich habe noch keinen anderen hier mit Ball gesehen. Das macht mich schon zu einem besonderen Mitarbeiter.“

17.20 Uhr

Der Rechner hat sich mit einem elektrischen Seufzer in den Feierabend verabschiedet. Filou hört noch das „Tschüs“ Richtung Nachbarbüro, mit dem sich Julia Czichon von ihrem Bruder verabschiedet – steht da aber schon in der Tür. Dann geht’s zum Auto.

Filou: „Endlich! Ob die Kiddies daheim sind? Vielleicht haben sie ja Freunde da? Je mehr Hände mich kraulen, desto besser. Oder soll ich erstmal nach Herrchen schauen? Oder doch ein Nickerchen machen, ein bisschen müde bin ich nach dem Tag doch irgendwie? Herrje – der Feierabend ist auch eine Herausforderung!“

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